OberammergauMuseum
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Die Landschaft in der Hinterglasmalerei des 18. Jahrhunderts, 27.7. - 6.10.2013

Seit der Gründung des Museums, stellen Hinterglasbilder neben der Holzschnitzerei und der Passion einen der drei Schwerpunkte der Sammlungen des Oberammergau Museums dar.

In den 1950er Jahren konnte die Gemeinde die Hinterglasbilder-Sammlung des Murnauer Braumeisters Johann Krötz erwerben. Dieser hatte bereits Ende des 19. Jahrhunderts über tausend Hinterglasbilder zusammengetragen, die überwiegend im Staffelseegebiet und Oberammergau gemalt worden waren. Nicht zuletzt ist diese Sammlung deswegen so berühmt, weil sie die Maler des "Blauen Reiters" sehr beeindruckt und inspiriert hat.

Mittlerweile befinden sich mehr als 1500 Hinterglasbilder im Museumsbestand. Das Oberammergau Museum veranstaltet 2013 die erste Ausstellung, die sich ausschließlich mit der Thematik der Landschaftsmalerei in der Hinterglaskunst befasst.

Im Gegensatz zu den, die öffentlichen Sammlungen dominierenden Bildern, die aus der Volkskunst kommen, gehören die Hinterglasgemälde der Ausstellung auf Grund ihrer Malweise und Sujets zur so genannten "Hochkunst".

Da Hinterglasgemälde stets nach graphischen Vorlagen entstanden, finden sich hier alle großen Namen der Landschaftsmalerei des 17. und 18. Jahrhunderts wieder, wie Jacopo Bassano, Nicolaes Berchem, Johann Wilhelm Baur, Jacopo Amiconi, Cloud-Joseph Vernet, Francois Boucher, Francesco Zuccarelli, Guiseppe Zocchi, Johann Wolfgang Baumgartner, oder David Teniers.

Gezeigt werden um die achtzig Hinterglasgemälde aus einer süddeutschen Privatsammlung, zur Mehrzahl dieser Gemälde werden auch die entsprechen-den graphischen Vorlagen präsentiert. Zeitgleich zeigen zwei Räume Hinterglasbilder aus der Museumssammlung, so dass für den Besucher gerade der Kontrast oder aber auch Vergleichsmöglichkeiten zwischen den beiden "Hinterglasgenres" sicht- und sehbar werden.

Begleitet wird die Ausstellung von einem Katalog. Zeitgleich wird von 4. - -6. Oktober in Murnau auch die etablierte internationale "8. Tagung zur Hinterglaskunst" stattfinden.

Den Flyer zur Ausstellung erhalten Sie hier

Ei art red, Ausstellung im Pilatushaus "Lebende Werkstatt" im Erdgeschoss, 05. - 10.04.2012

Do, 05.04.: 16 bis 19 Uhr
Di, 10.04.: 10 bis 18 Uhr 
Alle anderen Tage: 10 bis 19 Uhr 
 

1984 zog ich von München in die Oberpfalz. Hier entschloss ich mich, meiner Neigung zu folgen und künstlerisch tätig zu werden. Ich kam nach reiflicher Überlegungen auf das Ei, ich wollte mich spezialisieren.

Der zweite Grund war der, dass man fast an jedem Ort Eier bekommen und auch bemalen kann. Dazu kamen philosophische Betrachtungen und im Laufe der Zeit eignete ich mir auch ein vorgeschichtliches Wissen über das Thema Ei an.

Das Malen ist für mich meditativ aber auch sehr spannungsgeladen. Die Übersetzung eines klassischen Werkes verlangt höchste Konzentration. Leider erkennen nicht viele Menschen, wie zeitaufwendig das Malen ist. 

Mein Themenbereich umfasst patinierte Bauernschrankmotive und Ikonen, detailgetreue Repliken klassischer Werke der Kunstgeschichte von Leonardo da Vinci, Jan Vermeer, Schwind, Laibl bis Gustav Klimt, um nur einige zu erwähnen. "Rundumgeschriebenes" bis 1500 mal "Frieden" & eigene Entwürfe.

Hubert Nikolaus Lang "Das Leuchten der Scheiben", 14.10.2011 - 08.01.2012

Hinterglasbilder von Hubert Lang zum Evangelium nach Lukas

Die Ausstellung zeigt einen Querschnitt des Schaffens von Hubert Lang in dieser in Oberammergau seit Jahrhunderten heimischen Maltechnik.

Ein Schwerpunkt dieser Winterausstellung sind Bilder aus dem Zyklus "Die Weihnachtsgeschichte nach Lukas".

 

 
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